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Wellness für Körper und Seele

 

Die Hand und Fußzonenmassage   

Die Hand- und Fußzonenmassage steht am Anfang eines Massagerituals; dem Empfänger/der Empfängerin der Massage soll es dadurch einfacher gemacht werden, die eigene Nervosität und Befangenheit abzulegen und Vertrauen zu der Massierenden aufzubauen. 

Diese Technik entstammt den fernöstlichen Massagen, sie war jedoch schon sowohl den alten Ägyptern als auch den nordamerikanischen Indianern bekannt.                    

Reflexzonenmassage basiert auf dem Wissen, dass in einzelnen Körperzonen (vor allem in Füßen, Händen und Ohrmuscheln) Nervenenden liegen, die Signale in das Gehirn weiterleiten, die dann wiederum Impulse zu bestimmten inneren Organen übermitteln.

Diese Technik erinnert an die Bindegewebsmassage, jedoch zielen die Impulse, wie gesagt, an die inneren Organe, nicht an die Muskulatur. Das bewirkt eine intensive und angenehme Tiefenentspannung.

 


Die klassische Massage

Man spricht heute von klassischer Massage, um den Unterschied zu den in den letzten Jahrzehnten entwickelten speziellen Massagearten zu betonen. Die Klassische Massage leitet sich von der "Schwedischen Massage" ab, welche der Schwede Peter H. Ling (1776 -1836) entwickelte. Er arbeitete am 1813 gegründeten Zentralinstitut für Gymnastik in Stockholm. 

Es werden in der Klassischen Massage Streichungen, Reibungen, Hautverschiebungen, Knetungen, Zirkelungen, Klopfungen, Schüttelungen und Vibrationen angewendet.

Wirkungsweise: Das kräftige Streichen, Kneten und Reiben macht selbst große Muskelgruppen wieder geschmeidig weich und gut durchblutet,der Stoffwechsel wird angeregt. Die Massage sollte keine Schmerzen verursachen, weil die Muskulatur sonst in eine Abwehrspannung fällt und die Wirkung ausbleibt. Der gesteigerte Lymphfluss schwemmt Abbauprodukte aus dem Gewebe, dadurch wirkt diese Massage wie eine Frischzellenkur für Haut und Muskeln.


Die Akupressur / Shiatsu=japanische Form ( Shi=Finger / Atsu=Druck )

Akupressur, auch Druckpunktmassage genannt, ist die gezielte Massage von Akupunkturpunkten. Die Massage erfolgt mit der Fingerkuppe des Zeigefingers oder mit dem Daumen (und nicht mit Nadeln, wie bei der Akupunktur). Die japanische Form der Akupressur heißt Shiatsu. 

Genau wie die Akupunktur basiert die Akupressur auf der Vorstellung der chinesischen Energielehre. Diese besagt, dass die Lebensenergie des Menschen in sogenannten Meridianbahnen verläuft. 

Die Meridiane (Energieleitbahnen) haben die Aufgabe, die Lebensenergie im Körper zu transportieren und zu verteilen. 

Es gibt Yin- und Yangmeridiane, jeweils paarig auf der linken und der rechten Körperhälfte angeordnet. Sie werden Hauptmeridiane genannt. Zusätzlich gibt es Nebenmeridiane. 

Ein Meridianpaar besteht aus einem Yin- und einem Yangmeridian die parallel an den Gliedmaßen verlaufen. Das Meridianpaar ist eine funktionelle Einheit und über Verbindungsgefäße miteinander gekoppelt. 

Yangmeridiane verlaufen außen oder an der Rückseite des Körpers, während Yinmeridiane innen oder vorne verlaufen. Die Meridiane fließen teilweise an der Körperoberfläche.

Der Mensch ist energetisch niemals gleichmäßig ausgefüllt. Die Kunst der Akupressur besteht nun darin, anhand der Meridianbahnbehandlung ausgleichend einzuwirken. 


Die traditionelle Thai-Massage

Die traditionelle Thai-Massage sollte nicht mit den Sex-Massagen aus dem Rotlichtbezirk von Bangkok verwechselt werden. 

Traditionelle Thai-Massage oder Nuad, wie der Thai-Begriff dafür lautet, kann zurückblicken auf eine lange Geschichte der Heilbehandlung. Versucht man, die Techniken der in Thailand praktizierten Heilmassage zu ihren Wurzeln zu verfolgen, so stößt man unweigerlich auf die anfangs doch erstaunliche Tatsache, dass Thai-Massage eigentlich gar nicht originär aus Thailand stammt, sondern von Indien nach Südostasien kam. 

Als ihr Begründer gilt ein nordindischer Arzt namens Jivaka Kumar Bhaccha, ein Zeitgenosse Buddhas und Leibarzt des Magadha-Königs Bimbisara vor mehr als 2500 Jahren. Kumar Bhaccha ist bekannt als Freund des Buddha und Arzt der buddhistischen Mönchsgemeinde. Er findet Erwähnung im Pali Kanon, den alten Schriften des Buddhismus der südlichen Schule des Theravada (heute vorwiegend verbreitet in Sri Lanka, Burma, Laos, Kambodscha und Thailand). 

Die Traditionelle Thai-Massage ist eine in Thailand weit verbreitete Behandlungsmethode.

Sie hat in Thailand im Gesundheitswesen einen hohen Stellenwert und wird in allen Bevölkerungskreisen als einfach anzuwendende und sehr wirksame Methode praktiziert. Darüber hinaus wird sie aus medizinischer Sicht sehr erfolgreich als Heilbehandlung eingesetzt. 

Der Traditionellen Thai-Massage liegt eine der Natur des Menschen entsprechende ganzheitliche Betrachtungsweise zugrunde. Integration von Natur, Körper, Geist und Seele ist die zentrale Ausrichtung. Im Unterschied zu den klassischen westlichen Massageformen orientiert sie sich weniger an der Anatomie des menschlichen Körpers als vielmehr an sogenannten Energielinien und -feldern, vergleichbar den Meridianen in der chinesischen Medizin. 

Eng angelehnt sind beispielsweise Akupressur und die Reflexzonenmassage. Durch ihre einzigartige Technik lassen sich im Allgemeinen wesentlich bessere gesundheitliche Erfolge erzielen als bei den herkömmlichen Massageformen. Sind bei den klassischen Massagen das Reiben und Kneten der Haut wesentliche Elemente, so werden bei der Traditionellen Thai-Massage lokale Punkte massiert, die vermittels der Fernwirkung auch innere, bzw. entfernt liegende Organe positiv beeinflussen können. Durch Dehnungs- und Streckungstechniken am gesamten Muskelapparat wird die lokale Durchblutung der Haut, des Bindegewebes und der Muskulatur erreicht. 


Die Gesichtsmassage  

"Die Zähne zusammen beißen und durch..." das scheint für viele ein Motto im alltäglichen Leben zu sein. 
Verspannungen der Gesichtsmuskulatur können Kopfschmerzen verursachen und nächtliches Zähneknirschen, was wiederum zu einer negativen einseitigen Belastung des Gebisses sowie der Kiefergelenke selbst führt. 

Für meine Gesichtsmassage verwende ich Techniken aus der traditionellen Thai-Massage, sowie Akupressur und Manupressur. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel jünger und schöner ein entspanntes Gesicht nach einer Gesichtsmassage aussieht. 


Das Prinzip von Yin und Yang

Die ganze Welt, das Leben, der Mensch, kurz Alles basiert auf der Dualität von Yin und Yang. Yin und Yang sind die gegensätzlichen, sich bedingenden und voneinander abhängigen Prinzipien des TAO (auch: DAO), das als das Universale Prinzip verstanden wird. Yin und Yang werden als Gleichgewichtsprinzip verstanden. Die nachfolgenden Beispiele veranschaulichen das Prinzip Yin und Yang:  

 

Yin

Winter 
Nacht 
passiv 
Ruhe 
kalt 
weich 
weiblich 
leise 
Erde 
Wasser 
Materie 
Körperinneres 
Ausatmung

 

Yang

Sommer

Tag 
aktiv 
Bewegung 
warm 
hart 
männlich 
laut 
Himmel 
Feuer 
Energie 
Körperoberfläche 
Einatmung

 

 

 

Zwischen Yin und Yang besteht eine enge Beziehung und Wechselwirkung: 

Yin nährt Yang. 

Yang schützt Yin. 

Yin wird Yang und Yang wird Yin. 

Yin und Yang bestehen immer nebeneinander und gehen ineinander über.

   Im Yin ist immer etwas Yang verwurzelt und im Yang etwas Yin. 

Dies wird dargestellt durch das Symbol der Monade. 

Der Versuch Yin und Yang zu trennen bedeutet den Tod. 

 

 

Das Tao erzeugt das Eine 

Das Eine erzeugt die Zwei 

Die Zwei erzeugen die Drei 

und 

Die Drei erzeugen die zehntausend Dinge 

Im Rücken aller Dinge ist der Schatten 

In Angesicht aller Dinge das Licht 

Und alle enthalten Harmonie 

durch den immateriellen Atem 

Lao-tse


Die Chakren:

1. Sexualchakra: 
Das erste Chakra entspricht dem Sexzentrum und wird assoziiert mit sämtlichen Empfindungen., die sich auf Leben und Überleben beziehen. Wenn die Energie ungehindert durch dieses Chakra fließt, spürt man, wie der sexuelle Trieb einen anfeuert wild zu sein, sich zu entladen oder zur Erfüllung zu gelangen.

2. Nabelchakra: 
Das zweite Chakra liegt direkt unterhalb des Nabels. Es ist das natürliche Gleichgewichts- und Bewegungszentrum des Körpers. Wenn die Energie ungehindert durch dieses Zentrum fließt, fühlt man sich stark, vital, und man spürt die Lebendigkeit, die uns ein gesunder, entspannter Körper schenkt.

3. Solar-Plexus-Chakra: 
Das dritte Chakra liegt in der Mulde direkt unterhalb der Mitte des letzten Rippenbogens. Hier wird die sexuelle Energie als persönliche Macht wahrgenommen, als Charisma und Selbstbewusstsein. Wenn dieses Chakra entspannt und offen ist, haben die Liebenden das Gefühl, ihre Emotionen zu beherrschen und eine gleichberechtigte Partner(-innen)schaft führen zu können. 

4. Herzchakra:
Das vierte Chakra befindet sich im Brustkorb, und zwar genau in der Mitte der Verbindungslinie zwischen den beiden Brustwarzen. Hier wird die sexuelle Energie als Wunsch erfahren, im Anderen aufzugehen und mit ihm/ihr zu verschmelzen beide haben das Gefühl, ein Teil des Anderen zu sein.

5. Kehlkopfchakra: 
Das fünfte Chakra: wenn es geöffnet ist, weiß man, wer man ist und was man will und kann dem auch Ausdruck verleihen.

6. Stirnchakra-oder Dritte Auge: 
Das sechste Chakra: wenn die sexuelle Energie an diesem Punkt angelangt ist, ist sie sehr rein, frisch und klar und verbunden mit einem gesteigerten Gefühl von Weite und Freiheit. Man entdeckt die Kraft von Intuition und Imagination und hat innere Visionen.

7. Scheitel-oder Kronenchakra:
Das siebte Chakra: wenn die Energie den Scheitel erreicht, spürt man die Freude darüber, mit allen Dingen und Menschen in der Umgebung verbunden zu sein.
Margo Anand: 

„Die Chakren arbeiten miteinander sozusagen als ein >Verbundsystem<, in dem jedes Chakra die Energie der anderen beeinflusst.

Ist ein Chakra verspannt oder aus dem Gleichgewicht geraten, beeinträchtigt das auch die anderen Chakren und verringert ihre Lebenskraft.

Wird dagegen ein Chakra entspannt, belebt das auch sämtliche anderen Chakren.“

 

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